k. k.o
by lofi deluxe
wir stellen dosen mit erbsen drin auf den kopf,
im supermarkt.
wir schminken uns, und steigen auf unser fahrrad, das kein tandem ist.
es sind nicht nur rapsfelder, die wir durch den kakao ziehen. wir halten keine daumen raus, aber wir fahren immer mit.
i knew a girl who taught her tits to write superhits.
mein spamordner ist voll von ekel und verheißung die niemand haben will.
du wirst mich niemals müde machen.
mit dem temperament eines implodierenden porzellanladens und dem einfühlungsvermögen eines dummen kuckucks sortiert einer sich sein leben zurande. randnotizen im stapellauf. kathartisch sich aus dem dumpfsumpf der dauerbedrogung rauswühlen.
klausürlich klopfen fette näpfe an meine tür.
ich mache auf,
und trete rein.
Comments
Der Text gefällt, ansatzweise, bzw. absatzweise.
Bis zum vierten Absatz schmeckt der Text nach etwas; nicht unbedingt nach heißen oder kalten k.k.o., aber die Bilder sind atmosphärisch dicht. Eine Bewegung/Geschichte ist lesbar: Aus dem Supermarkt, auf den Gepäckträger des Fahrrads, gemeinsam vorbei an Rapsfeldern überholt vom motorsierten Straßenverkehr… so etwas ähnliches ist zumindest erahnbar und damit transportiert der Text etwas, das über seinen eigentlichen Inhalt hinausgeht.
Der fünfte Absatz (ab: “mein spamordner[...]“) bricht mit dieser Atmosphäre, bzw. meiner Lesart allerdings in nicht nachvollziehbare Weise. Alles folgende bleibt völlig beziehungslos zu den ersten vier Absätzen/Textbildern.
Was wird hier plötzlich erzählt? Spamordner, Drogenstumpfsinn, Fettnäpfchen vor der Zimmertür und Prüfungen, die an diese klopfen?
Die Perspektive gerät total aus den Fugen. War zuvor eindeutig von der 1. Person Plural die Rede, wird plötzlich nur noch in Singular weitererzählt, die andere Person ausgeblendet und wie Dreck im Text unter den Teppich mit dem Roten Faden gekehrt.
Der Text würde mir mehr zusagen, wenn er nur aus den ersten 4 Absätzen bestünde oder eine klarere Struktur hätte, z.B durch Kapiteltrennung Absatz 1-4 und Absatz 5-7.
konstruktives feedback.
so einen quasi-akademischen ansatz hatte ich daran gar nicht.
was ungefähr gleichzusetzen ist mit: auf der festplatte in irgendeiner .txt gefunden und einfach mal copy&paste gemacht.
ich denke es war so eine art alkohol-flankierte selbstekel-egozentrik, die mich von der romantik der ersten absätze zu diesem verschwiemelt-bockigen schimpfton der folgenden führte.
kapiteltrennung ist eine gute idee. nach absatz 4 alles weglöschen die noch bessere.